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Bluthochdruck (Hypertonie)
(griech. hyper = übermäßig,
Tonus = Spannung)
Das Herz ist der Motor unseres Körpers.
Der Blutdruck richtet sich nach den Aktivitäten, denen wir
nach gehen. Bei körperlicher Anstrengung ist also der Blutdruck
höher als in unseren Ruhephasen.
Durch
unseren Lebenswandel können wir den Blutdruck beeinflußen.
Zuviel Stress, Kaffee, Alkohol, Übergewicht und Nikotin
verursachen den Bluthochdruck. Unser Herz muß mehr arbeiten um
das Blut durch unseren Körper zu pumpen. Auf Dauer
schädigen wir damit das Herz. Die Folge: Herzversagen,
Herzmuskelschwäche.
Die Messung des Blutdrucks ergibt zwei Werte:
1. systolischer Wert: gibt den
Druck an, der beim Zusammenziehen des Herzens ensteht, wenn
das Blut in die Schlagadern gepumpt wird
2. diastolischer Wert: ist der
Druck zwischen zwei Herzschlägen, wenn das Herz nach
dem Pumpvorgang erschlafft und sich wieder mit Blut füllt. In
dieser Phase
ist der Druck in den Adern niedriger
Der normale Blutdruck sollte in den Ruhrphasen zwischen 120/80 und 129/84 mmHg liegen.
Ein zwar erhöhter, dennoch akzeptabeler Blutdruck sollte, sofern keine Erkrankungen vorliegen, zwischen 130/85 und 139/89 mmHg liegen.
Von Bluthochdruck spricht man, wenn
der Richtwert auf Dauer 140/90 mmHg überschreitet.
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