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Schmerzen Ein Eintrag in mein Gästebuch wäre nett

Seit klüger als ich, denkt auch an Euch, Ihr steht an aller erster Stelle,  macht Euch das klar.
(oder tragt ansonsten die Konsequenzen)!

Geboren wurde ich  in Langholt / Ostfriesland. Den ersten Kontakt mit dem Medium  Medizin bekam ich bei der Bundeswehr von 1978-1982. Seit dem 02.08.1982 bin ich im Rettungsdienst in Leer / Ostfriesland tätig.  Seitdem hatte mich der Virus des Rettungsdienstes gepackt. Kein Dienst durfte mir entgehen, denn meistens war es ja so, war man nicht im Dienst liefen die besten Einsätze ab. Die anderen schwärmten dann und wieder war man nicht dabeigewesen. Dass war am Anfang schwer und vielleicht schon der Anfang vom Ende. Stress, dieses Adrenalin was man wollte, Stress, mit dem man meinte, damit komme ich spielend klar ("habe ich wirklich geglaubt") bin doch ein  !!!!!!Rettungs-ASS !!!!!!Es geht Jahr für Jahr besser, deine Erfolgsquoten steigen. Du fühlst dich unschlagbar, selbst Ärzte die neu und unsicher mit auf dem NAW (Notarztwagen)  fahren, steht man mit seiner "Erfahrung" gerne zu Seite . Man ist glücklich mit seinem Beruf. NOCH. Die Jahre gehen  dann ins Land und man sieht viel Elend, wofür der einzelne Patient nichts kann, doch dann wird das  Elend, was sich der Einzelne selber antut durch Alkohol, Drogen usw. sich immer mehr in den Vordergrund schieben. Toller JOB. Zuletzt sehe ich nur noch Menschen, die sich gehenlassen. Und wenn es dann mal wieder Not tut wird der SUPER-SANI gerufen um alles wieder zu richten oder zu entsorgen. Nach 18 Jahren und ein paar Monaten war es vorbei. Der SUPER-SANI war kaputt Diagnose: !!!!Vorderwand - Infarkt. BINGO!!!! Da  hatte ich es geschafft, der größte Einsatz meines Lebens  und ich mittendrin!

I C H , ein Mensch der sein Leben liebt und auch seinen "Job"

So Spielte sich das alles aus meiner Sicht ab:

Dienstag, den 05.12.2000

Wir hatten eine Besprechung über ein neues Dienstplan System, was im Jahre 2001 eingeführt werden soll.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich gerade eine Woche Schnupfen hinter mir und fühlte mich dementsprechend . Ich hatte etwas Probleme im Bereich der Schultern und Nackens ansonsten fühlte ich mich wohl. Am Abend dann versuchte ich durch Wärme und Massage die Verspannungen  zu lindern mit mässigem Erfolg. Die Schmerzen waren gut zu ertragen und somit  ging ich dann zu Bett. Nach etwa 2 Stunden bekam ich wieder dieses ziehen in der Schulter, aber diesmal sehr viel stärker. Also stand ich auf und streckte mich nach allen Seiten und es wurde wieder erträglich, also wieder ab ins Bett. In 4 Stunden musste ich ja wieder zur Arbeit. So lange ließen mich diese dummen Schmerzen nicht ruhen. 2 Stunden nachdem ich mich hingelegt hatte, meldete sich der Schmerz zurück.

Mittwoch, den 06.12.2000

Da ich um 7:00 Uhr Dienstbeginn  hatte rief  ich an ,das ich erst zum Arzt müsse ,das ich mir wohl einen Wirbel ausgerenkt oder einen Nerv eingeklemmt hätte.
Ich setzte mich ins Auto und fuhr zum Hausarzt . Kam auch gleich dran und er fragte mich was kann ich für dich tun ? Habe mir wohl einen Nerv eingeklemmt im Brustwirbelbereich. Mein Arzt meinte nur mach dich mal frei wir schreiben mal ein EKG . EKG meinte ich fragend ich habe es mit der Wirbelsäule und nicht mit dem Herzen, wir schauen mal .Nachdem das EKG geschrieben war strich er sich mit der Hand über seine Stirn und verlangte von seiner Arzthelferin: holen Sie mir mal das EKG von der letzten Untersuchung -> Rettungswagen - Notarzt - Krankenhaus - Intensivstation. Damit hatte ich nicht gerechnet. Nun hatte ich meinen Herzinfarkt.


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