Woran man einen Herzinfarkt erkennt:
Schwere, lang andaudernder Schmerzen im Brustkob, die bis in einen (meist den linken) oder beide Arme, die Schulterblätter, den Bauch und den Unterkiefer ausstrahlen können.
Starkes Engegefühl, Brennen oder heftiger Druck im Brustkorb.
Blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß auf Stirn und Oberlippe oder auch im ganzen Gesicht.
Luftnot (flaches Atmen), die zum Hinsetzen oder Hinlegen zwingt.
Plötzlicher Kreislaufzusammenbruch mit und ohne Bewußtlosigkeit
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Sofort den Arzt anrufen !
Nach wie vor gehen viele Infarkte tödlich aus. Der Grund dafür ist oft, daß im entscheidenden Augenblick falsch gehandelt wird. Meist ist es ein Angehöriger, in vielen Fällen der Ehepartner, auf den es bei einem Herzinfarkt ankommt. Denn: Rettung ist möglich. Wichtig ist nur, daß der Herzinfarkt schnell erkannt wird und der Patient rechtzeitig in die Klinik kommt. Je früher desto besser. Für die Behandlung sind die ersten drei bis sechs Stunden entscheidend.
Wenn die Symptome eines Herzinfarktes auftreten, ist das kein Anlaß, in Panik zu geraten. Das oberste Gebot ist: Ruhe bewahren.Denn wer hektisch wird, macht Fehler.
Das ist zu tun:
Telefonnummern des Hausarztes, des Notarztes oder auch der Rettungs-Leistelle jederzeit griffbereit halten.
Den Patienten sofort und mit angehobenem Oberkörper auf ein Bett oder Sofa lagern.
Enge Kleidung, auch Krawatte oder BH öffnen.
Radio oder Fernseher abschalten.
Nach dem Auftreten der ersten Symptome dürfen keinesfalls mehr als 15 bis 30 Minuten vergehen bis der Arzt gerufen wird. Sind die Symptome sehr bedrohlich, ist der Arzt sofort zu rufen. Ist der Arzt nicht zu erreichen, muß der Notarzt gerufen werden.
Beim Telefongespräch mit dem Arzt Adresse, Name und Alter des Patienten sowie Beschwerden und bekannte Risikofaktoren angeben.
Nach dem Telefongespräch dafür sorgen, daß der Arzt die Wohnung schnell findet: Wohnung, Treppenhaus und Haustür so hell beleuchten wie möglich und einen Nachbarn bitten, den Arzt auf der Straße zu empfangen. Aber auf jeden Fall den Patienten nie lange allein lassen.
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